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Kryonik - Wenn Hoffnung auf Wissenschaft trifft

Die Zeit ist begrenzt

Viele Menschen wünschen sich ein längeres und gesünderes Leben. Derzeit bietet die Medizin jedoch noch keine Therapien, die unser Leben signifikant verlängern können. Mehr und mehr Forschungsergebnisse weisen darauf hin, dass sich das bald ändern könnte.

Kryonik

Die Kryonik bietet die Möglichkeit, den Körper nach seinem Ableben vor Zerfallsprozessen zu schützen und ihn in eine Zukunft mit ganz neuen medizinischen Möglichkeiten zu transportieren.

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Erfahren Sie auf dieser Seite, was es mit der Kryonik auf sich hat und was Sie tun müssen, um im Ernstfall selbst kryonisch versorgt zu werden.

Was ist Kryonik?

Bei der Kryonik werden Menschen, die nach heutigem Stand der Medizin als “verstorben” gelten, bei extrem niedrigen Temperaturen konserviert (üblicherweise -196°C). Zerfallsprozesse sollen bei diesen extrem niedrigen Temperaturen aufgehalten und der Sterbensprozess am Fortschreiten gehindert werden. Dahinter steckt die Hoffnung, dass zukünftige Medizin den Menschen wieder zum Leben erwecken und die Todesursache heilen könnte. Die dazu benötigte Medizin müsste so fortschrittlich sein, dass sie auch Schäden heilen würde, die im Körper durch Alterungsprozesse entstanden sind.

Die Hoffnung der Kryoniker ist es, eine gewisse Zeitspanne in Biostase überdauern zu können, um mit Hilfe zukünftiger Medizin und Technologie eines Tages wieder “aufwachen“ und weiter leben zu können. Hiermit geht auch die Hoffnung einher, den Körper wieder verjüngen zu können und mögliche Krankheiten, die zum Tod geführt oder beigetragen haben, zu heilen.

Bei der Kühlung im Rahmen der Kryonik werden zunächst Temperaturbereiche durchlaufen, die auch in der zeitgenössischen Medizin eine große Rolle spielen. So lässt sich bei bestimmten Operationen der Herzschlag für bis zu eine Stunde anhalten, wenn man die Körpertemperatur auf bis zu 15 °C kühlt. Ähnliche Methoden werden bereits routinemäßig im medizinischen Rettungswesen eingesetzt, denn durch Kühlung benötigen Zellen weniger Sauerstoff und Nährstoffe; die Durchblutung kann vermindert werden. In der Natur ähnelt der Winterschlaf von Säugetieren, bei niedriger Körpertemperatur und seltenem Herzschlag diesen Methoden.

Praktisch wird die Kryonik in den USA seit über 40 Jahren angeboten und durchgeführt. Im deutschsprachigen Europa informiert die Deutsche Gesellschaft für Angewandte Biostase (DGAB) über die Kryonik. Die DGAB ist anerkannt gemeinnützig und hat sich der Förderung der Erforschung und Anwendung von Methoden der Biostase, insbesondere der Kryonik, zum Zwecke der Lebensverlängerung zum Ziel gesetzt. Sie arbeitet zur Übertragung, Weiterentwicklung und Anpassung der kryonischen Methodik in enger Kooperation mit Medizinern und qualifizierten Balsamierern. Bei Interesse an der Kryonik sprechen Sie uns gerne an!

  • Jeden Tag sterben Menschen

    Wenn man aber kurz nach dem Tod den Körper und das Gehirn untersucht, so stellt man fest, dass fast alles noch genauso intakt ist wie bei einem lebendigen Menschen. Es sind oft „Kleinigkeiten“ in dem komplexen System Mensch die zum Systemversagen, also zum Tod führen. Viele Zellen sind noch für Stunden nach dem Tod lebensfähig und werden deshalb bereits heute z.B. für Transplantationen genutzt.

  • Doch in der Zukunft könnten diese Menschen gerettet werden

    Wahrscheinlich könnten Menschen die heutzutage gerade erst verstorben sind in der Zukunft wiederbelebt und geheilt werden. Diese Technologie steht jedoch heute noch nicht zur Verfügung.

  • Kryonik: Der biologische Pause-Knopf

    Kryonik versucht mit den besten heutzutage zur Verfügung stehenden Mitteln die Körper gerade Verstorbener so zu konservieren, dass das Gewebe bestmöglich erhalten bleibt. Diese Körper kann man zwar mit den heute zur Verfügung stehenden Mitteln noch nicht wiederbeleben, aber in der Zukunft könnte das gelingen. Eine entsprechende Technologie würde alle Krankheiten heilen, denn es würde schließlich keinen Sinn machen Menschen wiederzubeleben, wenn sie in ihren alten kranken Körpern weiterleben müssten, in denen sie verstorben sind.

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